Eisenbahn-Ausbesserungswerk Opladen

Das Ausbesserungswerk Opladen erwies sich durch die im westdeutschen Raum zunehmenden Aufgaben für Wartung und Reparatur an Lokomotiven und Waggons als notwendig. Nach langwierigen Verhandlungen mit mehreren Städten und Gemeinden fiel die Standortwahl auf den Ort Opladen. Ausschlaggebend waren die gute Lage der ehemaligen Kreisstadt im Eisenbahnnetz und die preisgünstige Bereitstellung eines geeigneten Grundstücks durch die Stadt Opladen. 

Bahnhof Pattscheid

Große, internationale Eisenbahngeschichte verbindet sich mit dem Namen „Balkan-Express“ für die Strecke Wien-Zagreb-Belgrad-Istanbul. In Analogie zur jeweiligen landschaftlichen Situation beanspruchten auf vier Strecken in Deutschland diesen Namen. Eine davon verband das Bergische Land mit der rheinischen Tiefebene bei Leverkusen-Opladen.

Eisenbahnsiedlung Opladen

In den Beratungen über die Anlage eines neuen Eisenbahn-Ausbesserungswerks spielten von Anfang an auch die Unterbringungsmöglichkeiten für eine mehrere 1000 Beschäftigte umfassende Belegschaft eine Rolle.

Für Opladen sprach nicht nur der zentrale Standort im Eisenbahnnetz, sondern auch, dass ausreichende Flächen für das Werk selbst und für den Bau von Arbeiterwohnungen zur Verfügung stand.


Rheinische Krautfabrik Wirtz & Söhne

Inmitten von Fachwerkhäusern des idyllischen Bergisch Neukirchen liegt dieses eindrucksvolle Beispiel einer im Rheinland weit verbreiteten Branche. 1904 entstand der überlieferte stattliche Backsteinbau. Die Beschriftung im Schaugiebel zur Burscheider Straße reklamiert eine Sonderstellung des 1815 gegründeten Unternehmens: „Aelteste rheinische Apfelkraut-Fabrik“. 


Villen Tillmanns

Im Jahre 1859 gründete Johann Isaak Tillmanns (1800-1879) im Wiembachtal zwischen Bergisch Neukirchen und Quettingen mit seinen Söhnen die Schraubenfabrik J.I.Tillmanns & Söhne. Vater Tillmanns hatte als Nagelschmiedemeister bereits 1826 in (Wuppertal-) Cronenberg ein Unternehmen gegründet. Platzmangel zwang ihn, einen neuen Standort mit Zugang zu Wasserkraft zu suchen.

Türkischrot-Färberei Römer

Die Türkischrotfärberei Römer in Opladen wurde 1865 von dem aus der Nähe von Mettmann stammenden Färbermeister Albert Römer (1825-1915) gegründet. Entscheidend für die Standortwahl weit westlich des damaligen Ortskerns am Ende der späteren Altstadtstraße war die Lage an der Wupper (Antriebskraft und Brauchwasser).

Baumwollspinnerei Ulenberg & Schnitzler

Weder in Architektur, noch bezüglich technischer Anlagen ist etwas von der Baumwollspinnerei Ulenberg & Schnitzler erhalten geblieben. An ihrer Stelle erstrecken sich nun Grünanlagen am Fuß der Villa Römer bis zur Wupper.

Industriegeschichtlich war die Fabrik aber derart wichtig, dass sie zumindest im Bewusstsein der Nachwelt bewahrt bleiben sollte. In zahlreichen Publikationen zur Geschichte Opladens und zur Industriegeschichte Leverkusens findet die Anlage denn auch berechtigterweise gebührende Beachtung.

Villa Römer

Das 1905 errichtete Haus Frankenberg, heute unter dem Namen seiner Erbauer als Villa Römer bekannt, ist ein späthistoristisches Landhaus nordwestlich des Opladener Stadtkerns oberhalb der Wupperbrücke am Frankenberg.

An gleicher Stelle befand sich vorher ein klassizistisches Herrenhaus. Der umgebende Park im malerischen Stil mit seinen großen Bäumen und dem Aussichtspunkt auf der Ecke über der Wupper konnte übernommen werden.

Villa Weskott

Das 1905 errichtete Haus Frankenberg, heute unter dem Namen seiner Erbauer als Villa Römer bekannt, ist ein späthistoristisches Landhaus nordwestlich des Opladener Stadtkerns oberhalb der Wupperbrücke am Frankenberg.

An gleicher Stelle befand sich vorher ein klassizistisches Herrenhaus. Der umgebende Park im malerischen Stil mit seinen großen Bäumen und dem Aussichtspunkt auf der Ecke über der Wupper konnte übernommen werden.

Reuschenberger Mühle

Im Niederungsgebiet des Rheins entstand 1477 eine urkundlich erstmals erwähnte Mahlmühle, von der übertägige Reste nicht erhalten sind. Die „Neue Mühle“ wurde mit feiner spätklassizistischen Architektur 1847 errichtet. Die erhaltenen technischen Anlagen der Mühle mit einem Generatorensaal zur Stromerzeugung stammen aus den 1930er Jahren. Die Mühle wird zukünftig als privates Museum zu besichtigen sein.

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